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Telemonitoring bei Herzinsuffizienz (auch bekannt als Herzschwäche) kann dazu beitragen, die Lebensqualität der Patienten zu verbessern, Krankenhausaufenthalte zu reduzieren und die Gesundheitskosten zu senken. Durch regelmäßige Überwachung von Vitalparametern wie Blutdruck, Herzfrequenz und Gewicht können Ärzte frühzeitig eingreifen, wenn sich der Gesundheitszustand verschlechtert. Zudem ermöglicht Telemonitoring den Patienten eine bessere Selbstkontrolle und -management ihrer Erkrankung. Dabei ist es wichtig, dass die Technologie zuverlässig ist und die Daten sicher übertragen werden, um eine effektive Fernüberwachung zu gewährleisten.
Das Telemonitoring bei Herzinsuffizienz bietet mehrere Vorteile, die die Patientenversorgung verbessern und potenziell bessere Ergebnisse erzielen. Hier sind die wichtigsten Vorteile:
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Telemonitoring bei Herzinsuffizienz die Früherkennung von Verschlechterungen verbessert, das Engagement der Patienten erhöht, die Zahl der Wiederaufnahmen ins Krankenhaus verringert, den Zugang zur Versorgung verbessert, die Lebensqualität der Patienten verbessert und wertvolle Daten für eine fundierte Entscheidungsfindung liefert.
Kardiovaskuläre Komplikationen sind in den ersten 6 Monaten nach COVID-19 signifikant erhöht. Hierzu gehören insbesondere venöse Thrombosen, ischämische Schlaganfälle, Myokardinfarkte, Lungenembolien und auch das Auftreten einer Herzinsuffizienz (Post-acute COVID-19 syndrome) [1].
Gemäß den aktuellen Leitlinien (Vgl. S. 23 f.) sollten alle Patienten, die im Rahmen der COVID-19-Akutphase kardiovaskuläre Komplikationen erlitten hatten, zum Ausschluss / Therapie von POST-COVID, LONG-COVID nach ca. 6-12 Wochen klinisch und mittels EKG und Echokardiographie einschließlich laborchemischer Bestimmung von NT-pro-BNP und hochsensitivem Troponin nachuntersucht werden. Patienten mit persistierenden Symptomen wie z.B. Atemnot unter Belastung, Thoraxschmerzen, Abgeschlagenheit und belastungsinduzierten Tachykardien sollten neben der pneumologischen Abklärung sich zusätzlich zur Echokardiographie einem Belastungs-EKG unterziehen.
Hier finden Sie die detaillierte Patientenleitlinie (ab S. 22) sowie die Leitlinie (ab S. 23) in der Langfassung.
Daher bieten wir für alle an COVID Erkrankten und Genesenen einen kardiologischen Post-COVID bzw. Long-COVID Check-Up an.
Weitere Antworten rund um das Thema Corona finden Sie in unseren speziellen Corona-FAQs.
Quellen:
[1] Nalbandian A, Sehgal K, Gupta A et al. Post-acute COVID-19 syndrome. Nat Med 2021; 27: 601-615. DOI: 10.1038/s41591-021-01283-z
Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Kurzatmigkeit sowie neurologische Ausfälle: Dies können nicht nur die typischen Langzeitfolgen einer Corona-Infektion sein, sondern auch mögliche Symptome nach einer Corona-Impfung. In diesem Fall spricht man von dem, bisher noch wenig erforschten Post-Vac-Syndrom bzw. Post-Vax-Syndrom.
Nach jüngsten Studien ist eine kardiologische Früherkennung hierbei besonders wichtig, denn noch sind die Mechanismen und der Einfluss von boosterbedingten Herzbeteiligungen auf langfristige Komplikationen wie Arrhythmien und Herzinsuffizienz unklar. [1]
Die Herzpraxis Hohenschäftlarn beschäftigt sich bereits seit Anfang 2022 verstärkt mit dieser Thematik und leistet hierbei Ihren Beitrag das Krankheitsbild frühzeitig zu diagnostizieren und wirkungsvolle Therapien aufzuzeigen.
Weitere Antworten rund um das Thema Corona finden Sie in unseren speziellen Corona-FAQs sowie in unserer speziellen Link-Sammlung.
Quellen:
[1]Mueller C. Myocardial inflammation/myocarditis after COVID-19 mRNA Booster Vaccination. Latest science in COVID and vaccination. ESC Congress 2022, 26. bis 29. August in Barcelona
Im Gegensatz zu herkömmlichen Langzeit-EKGs bieten wir diese wichtige kardiologische Untersuchung ohne Kabel und mit der Möglichkeit zu duschen an.
Zudem kann eine Aufzeichnung bis zu 14 Tage erfolgen.
Sprechen Sie uns gerne an.
Langzeitblutdruckmessungen sind ein wichtiges Instrument zur Diagnostik von Blutdruckerkrankungen.
Herkömmlicherweise wird über 24 Stunden der Blutdruck durch Tragen einer Manschette am Oberarm ermittelt, die sich regelmäßig (z.B. alle 15 Minuten) aufpumpt. Dies ist für den Patienten - besonders nachts - sehr unangenehm, verursacht Aufwachreaktionen ("Arouselreaktionen") und führt häufig zu verfälschten Werten.
Mit Hilfe eines neuartigen Verfahrens (reflektierende Plethysmographie) können wir unseren Patienten nun eine drahtlose und nicht-invasive Blutdruckmessung ohne lästige Manschette anbieten. Der batteriebetriebene Sensor wird mit einem Pflaster diskret am Brustkorb angebracht.
Sprechen Sie uns gerne an.
Das CAD-score®-System ist ein neuartiges Diagnostikum, das auf Basis von Algorithmen akustische Signale auswertet (ultrasensitive Phonokardiographie) und damit verlässlich das Risiko einer signifikanten koronaren Herzerkrankung ermittelt - natürlich nicht-invasiv und schmerzfrei.
Weiterführende Informationen finden Sie hier.
Herzpraxis Hohenschäftlarn
Dr. med. Iris Hurth
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